Altai – Trekkingparadies zu Fuß und mit Pferd

Trekking durchs Altaigebirge mit Lasttieren

Dort wo Russland, Kasachstan, China und die Mongolei aneinandergrenzen, liegt der Altai – ein gletschertragendes, sibirisches Hochgebirge von 2000 km Ausdehnung. Das UNESCO-Weltnaturerbe verdiente sich seinen Titel mit der unvergleichlichen Wildnis inmitten smaragdgrüner Seen, schroffer Schiefersteilhänge, riesiger Plateaus und gigantischer Gletscher.

Das Altai-Gebirge gilt als Geheimtipp für Trekkingbegeisterte. Zu Fuß, mit Hilfe von Lastpferden, bewegt man sich langsam aber stetig durch die anmutige Landschaft.

Eiszeitliche Tiere im Altai

Im nördlichen Teil werden beispielsweise auch Vielfraße, Elche und Rentiere gesichtet. Der gesamte Altai ist bekannt für seine hohe Säugetier-Vielfalt, die  die sich seit der letzten Eiszeit erhalten hat. Burunduk, Pfeifhasen, Waldlemminge, Murmeltiere und Flughörnchen – sie alle und noch viele Tiere mehr sind Relikte des letzten Glazials, das vor etwa 10.000 Jahren endete.

Dampfende Banjas nach einer Trekkingtour

DIE Belucha ist der höchste Berg des Altai in der Nähe der Regions-Hauptstadt Gorno-Altaisk. Man mag sich darüber streiten, aber für die Russen ist dieser Berg eine Frau und zwar die Zarin aller Altai-Berge höchstpersönlich. Man sollte sich also nicht mit ihr anlegen. Nur richtig vorbereitet, mit viel Kondition und dem nötigen Respekt, können Bergsteiger sich in 4506 Meter Höhe wagen und genießen einen unvergesslichen Blick vom Gipfel auf die Weiten des Altai.

Alpinistenkapelle im Altaigebirge

Nach dem Abstieg von der Belucha oder anderen Bergen und auch Trekkingpfaden, wartet im Camp dann meist eine Banya, ein russisches Dampfbad. Hier wird man geschlagen und entspannt dabei.

In der traditionellen russischen Sauna werden Birkenzweige dazu eingesetzt, den kalten und strapazierten Körper wieder warm und geschmeidig zu klatschen. Wem das zu viel des Guten ist, der genießt einfach nur die heißen Dämpfe und ätherischen Öle, die angenehm die Sinne benebeln.

Birkenwälder mit kultischen Baum-Göttinnen

In russische Kultur hat die Birke große Bedeutung. Sie dient nicht nur als Werkzeug in der Sauna. Im Altai ist die schöne Baum-Göttin zahlreich anzutreffen. Die Birke ist die helle, zarte und gleichzeitig äußerst robuste Botin des Frühlings und des Neubeginns. Als Pionier- und Heilpflanze wagt sie, sich dort anzusiedeln, wo noch kein anderer wohnt – auch unter den unmöglichsten, unwirtlichsten Bedingungen. Die Birke wurde damit auch zum Baum der sibirischen Schamanen und gilt als Mittler zwischen der Unterwelt, der Erde und dem Himmel.

Aktivitäten im Altai: Von Skianlage bis Sandstrand

Neben dem Trekking sind in der Altai-Region aber auch andere Aktivitäten möglich. Je nachdem in welchem Ort man sich befindet kann man beispielsweise auch ein ausgedehntes Bad am langen Sandstrand des Flusses Katun nehmen bzw. dort eine Rafting-Tour unternehmen oder in einem der zahlreichen Wintersport-Ressorts eine Schussfahrt über die Skipiste genießen.

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