St. Petersburg – Die Weltstadt der Zaren und 1000 Paläste

Über 200 Jahre lang war sie die Hauptstadt des russischen Reiches: Sankt Petersburg, zwischenzeitlich auch Petrograd und Leningrad genannt. Russlands zweitgrößte Metropole ist eine wahre Schönheit voller Eleganz und Prunk. Hier ist alles größer und herrlicher und reicher als anderswo im Land.

Die herrlichen Kanäle in St. Petersburg laden zu einer Bootstour und zu Spaziergängen ein.

1703 gründete Peter der Große die Siedlung an der Mündung der Newa in die Ostsee. Er ließ erste Bauten auf dem sumpfigen Boden errichten. Was damals klein und bescheiden begann, wuchs groß und größer. Heute zählt St. Petersburg etwa 2300 Schlösser, Paläste und Prunkbauten und ist dahingehend weltweit nur noch mit Venedig vergleichbar.

St. Petersburg ist das „Venedig des Nordens“ und Weltkulturerbe der UNESCO. Es zieht jährlich hunderttausende internationale Gäste an. Sie alle wollen eines: eine Zeitreise in die Welt der Zaren, Zobel und Zauberkraft. Und sie bekommen, was sie suchen.

Reisen nach Sankt Petersburg: Wann und warum?

Wer St. Petersburg erkunden und sich verzaubern lassen möchte, braucht Zeit. Die Liste der Sehenswürdigkeiten ist unendlich lang. Am besten reist man von Mai bis September in die Stadt der Zaren. Dann verschönert die Sonne noch zusätzlich die unvergesslichen Eindrücke.

Eremitage – der große Bruder des Louvre in Paris

Die Eremitage in Petersburg beheimatet unzählige Kunstschätze, u. a. von Canaletto.

Die Stadt besteht aus 42 Inseln und ist umringt von einem Wall aus wertvollem Granit. An den Uferstraßen bietet er etwas Schutz vor dem naheliegenden Wasser. Gleich dahinter liegen die unvergleichlich schönen Paläste, Kirchen, Museen, Theater, Cafés und Passagen die mit ihrem barocken oder klassizistischem Antlitz alles überstrahlen: an der Eremitage, dem berühmten Winterpalast, stehen Kutschen die auf Aschenputtel zu warten scheinen.

Hinter den gigantischen Fassaden verbergen sich  hochherrschaftliche, goldene Säle und eine der größten Kunstsammlungen der Welt: 3,5 Millionen Kunstschätze beheimatet die Eremitage und ist damit noch 10 mal größer als der Louvre in Paris.

Die Sommerresidenz des Zaren

Zu den sieben Wundern Russlands zählt das Versailles Russlands: der Sommerpalast des Zaren. Auf einem Gelände von über 100 Hektar erschufen die Architekten einen Traum aus Barock. Die pompösen Paläste und symetrischen Gärten mit ihren unzähligen Fontänen gehören zu den wichtigsten Barockdenkmälern der Welt.

Die Heimat des Bersteinzimmers

Das von Mythen umrankte Bernsteinzimmer hat im Katharinenpalast des Zarendorfes seine Heimat. Nachdem das Original im Krieg geraubt wurde und verschollen blieb, wurde es in Katharinenpalast originalgetreu nachgebaut. Es ist ein schier unglaubliches Werk der Handwerkskunst von unermesslichem Wert: eine komplette Wandvertäfelung aus schimmernden Bernsteinornamenten.

Sehenwürdigkeiten der Superlative

Zu den weiteren absoluten Highlights zählt die Peter-Paul Festung auf der Haseninsel, die beleuchteten Brücken über der Newa die nachts für den Schifffverkehr hochgezogen werden, die Kasaner Kathedrale mit ihrem kolossalem Ausdruck, die goldene Isaak-Kathedrale und der Zaren-Landschaftspark von Pawlovsk in dem einst die Zarin flanierte. Er ist mit 600 Hektar Fläche der größte Landschaftspark Europas. Und noch eine Superlative kam brandneu hinzu: überragt wird St. Petersburg seit Kurzem durch die Speerspitze des Lakhta Center, es ist mit 462 Metern das höchste Gebäude Europas.

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