Sotschi – Sonne und Strand im subtropischen Süden

In Sotschi machen die Einheimischen Urlaub: hier an der russischen Riviera mit Sonne und Sandstrand am Schwarzen Meer. Von den Touristen hier ist nur ein kleiner Teil ausländischer Herkunft. Es sind nur wenige, die den schönen subtropischen Badeort und die umgebende geschützte Landschaft schon entdeckt haben.

Grünes Urzeitparadies am Fuße des Kaukasus

Kaum ein zweiter Ort in Russland bietet diesen Mix zwischen Entspannung am Strand und Abenteuer in wilder Natur. Denn Sotschi liegt mitten im Naturreservat, im Nationalpark Sotschi. Es ist umringt von einer grünen artenreichen Oase, die ins Hochgebirge übergeht – den Kaukasus.

In den zerklüfteten Berglandschaften mit ihrem subtropisch warmen und feuchten Klima überlebten auch urzeitliche Pflanzen und Tiere. Viele Arten gibt es nur hier. Zahlreiche Schluchten und Wasserfälle lassen sich mit einem Tagesausflug erreichen.

Wer tiefer in die Wildnis vordringen möchte, benötigt Ausrüstung und Kondition. Bei einer Trekkingtour in der Gruppe können Reisende die einmalige Natur erleben: seltenen Pflanzen wie Stechpalmen und Hagebuchen oder auch eine Begegnung mit  Dachs, Luchs oder Wildkatze.

Rundumversorgung satt im längsten Kurort der Welt

Von einem Ausflug in die freie Natur kehrt man gerne nach Sotschi zurück und erholt sich bei einem Café oder einer Massage in einem der vielen Sanatorien oder Heilbäder. Luxus und Genesung stehen hier seit 1909 auf dem Programm. Damals wurde der erste Hotelkomplex „Kaukasische Riviera“ eröffnet. Selbst im Zweiten Weltkrieg wurden hier die russischen Soldaten in 40.000 Betten gesund gepflegt. Heute kümmern sich unzählige Heileinrichtungen um das körperliche und seelische Wohl ihrer Gäste. Im Juli und August ist Hochsaison.

Die Spuren von Olympia 2014

International bekannt wurde Sotschi im Jahr 2014. Zu diesem Zeitpunkt war es Austragungsort der olympischen Winterspiele. Die teuerste Olympiade aller Zeiten verschlang 50 Milliarden Dollar für Infrastruktur und zwei Sportkomplexe der Superlative. Ein Besuch im gewaltigen Olympiapark an der Imeretinischen Tiefebene lohnt sich.

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